Basenfasten

Was ist Basenfasten und für wen ist es geeignet?

Was heißt Basenfasten?
Das Basenfasten bedeutet, dass man eine bis zwei Wochen lang komplett auf Säure bildende Lebens- u. Genussmittel verzichtet. Um die Basenbalance wieder zu finden, isst und trinkt man basisch, dabei kann man die Mengen und Speisen selbst bestimmen – vorausgesetzt eben sie sind basisch. Basenfasten gehört zu der sanften Form des Heilfastens, da es nicht eine Nulldiät bedeutet, sondern nur eine bewusste Nahrungsaufnahme. Die Basenfasten-Kur verzichtet konsequent auf Säure bildende Lebens- u. Genussmittel d.h. man versucht hier nicht “auszugleichen“ mit Basen bildenden Nahrungsmitteln wie Kartoffeln und Salat zum Schweinefleisch sondern man verzichtet komplett auf das Fleisch zur Mahlzeit. Viel Obst und Gemüse, in allen Varianten zubereitet und dazu Basenbildende bzw. neutrale Getränke und der Verzicht als Raucher(in) auf Zigaretten. Das dürfen Sie zu sich nehmen: Obst, Gemüse, Kräutertee und Wasser. Das sollten Sie während der Kur vom Speiseplan streichen: Fleisch-, Wurst- und Milchprodukte, Fisch und Süßigkeiten, Teigwaren, Kaffee, Alkohol. Essen Sie Obst und Rohkost nur bis 14 Uhr. Danach ist es schwer verdaulich. Nehmen Sie die letzte Mahlzeit am Abend vor 18 Uhr zu sich, um die Stoffwechselprozesse der Leber zu entlasten. Während der Kur ist es wichtig, die Nieren bei der Arbeit zu unterstützen. Trinken Sie täglich zwei bis drei Liter stilles Wasser, warm oder kalt. Kein Mineralwasser mit Kohlensäure, das kann der Körper schlechter verwerten. Alle Kräutertees sind erlaubt, jedoch kein schwarzer, grüner, Rooibusch- oder Früchte-Tee. Kur-Ende: Gewöhnen Sie Ihren Organismus langsam wieder an normale Kost, nehmen Sie sich dafür eine Woche Zeit, und integrieren Sie erst nach und nach Säure bildende Nahrungsmittel und Getränke wieder in Ihren Speiseplan und versuchen Sie, sich auch nach der Kur öfter mal eine Mahlzeit nur aus Gemüse zusammenzustellen.

Für wen kommt Basenfasten/Heilfasten in Frage?
Basenfasten ist grundsätzlich für jeden Menschen geeignet und kann von jedem Erwachsenen als Präventivmassnahme mehrmals im Jahr durchgeführt werden, vorausgesetzt Sie haben kein Untergewicht und fühlen sich wohl dabei. Besonders wirkungsvoll für Frauen in den Wechseljahren und für Männer ab dem 40. Lebensjahr. Überhaupt nicht Fasten sollen Diabetiker, akut Erkrankte, Schwangere und Stillende sowie psychisch kranke Menschen. Gefährlich ist es auch für Krebspatienten, Rekonvaleszente und Senioren, aber auch Menschen die unter einer Herz – oder Nierenerkrankung leiden oder ein Leberleiden haben, ist vom Basenfasten bzw. vom Heilfasten abzuraten bzw. nur in Absprache mit einem Arzt erlaubt. Gesunden Menschen die z.B. unter Darmträgheit leiden, d.h. bei denen sich der Darm nicht vollständig entleert, was dann im Laufe der Zeit zu Ablagerungen und Verklebungen entlang den Darmwänden führt, dem kann das Basenfasten helfen. Aber auch bei Menschen die zu Durchfällen neigen, bilden sich Ablagerungen, die die Darmwände verkleben und deshalb ist eine regelmäßige Entschlackung empfehlenswert. Um zu entscheiden, ob jemand eine Basenfasten-Kur durchführen sollte, kann er sich an seinem Gesundheitszustand orientieren und wer an Verdauungsbeschwerden wie Durchfall, Blähungen oder Verstopfung leidet, wer von Hautproblemen, Migräne oder Rheuma geplagt wird, für den ist das Basenfasten eine ideale kurzfristige Ernährungsform um vielleicht ohne synthetische Schmerzmittel eine Besserung herbeizuführen. Aber um ganz sicher zu sein, fragen Sie einfach vorher Ihren Hausarzt, denn Heilfasten soll unserem Körper helfen und gut tun, aber leider unterschätzen oft viele Menschen die Gefahren des (Heil-) Fastens und schaden Ihrem Körper.